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    <title>multikulinarisches - Kulinariker-Portrait</title>
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    <description>Kulinarikern über die Schulter geschaut</description>
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    <title>Tagesspieglein in der Hand, ...</title>
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            <category>Kulinariker-Portrait</category>
    
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    <author>nospam@example.com (multikulinaria)</author>
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    &lt;div itemscope itemtype=&quot;http://data-vocabulary.org/Person&quot;&gt; &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 300px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:829 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/uploads/images/bernd-matthies.jpg&quot; itemprop=&quot;photo&quot; alt=&quot;Bernd Matthies - Tagesspiegel&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bernd Matthies - (Genuss-)Redakteur beim Tagesspiegel&lt;br /&gt;
&amp;#169; multikulinarisch[es]&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; &lt;em&gt;... was gibt&#039;s Leckeres im Berliner Land?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Frage geht Bernd Matthies, &lt;span itemprop=&quot;title&quot;&gt;Redakteur&lt;/span&gt; beim Berliner Tages-&lt;br /&gt;
spiegel, seit 24 Jahren auf den Grund.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur märchenhaften Vorlage stellt Herr Matthies allerdings keine selbstverliebten Betrachtungen an, sondern nimmt redegewandt und versiert kulinarische Annehmlichkeiten, Neuerungen und Auswüchse der Hauptstadt unter die Lupe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span itemprop=&quot;name&quot;&gt;Bernd Matthies&lt;/span&gt; ist seit 1988 Restaurantkritiker für den &lt;span itemprop=&quot;affiliation&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/&quot; title=&quot;Tagesspiegel&quot;&gt;Tagesspiegel&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;. Nicht aus-&lt;br /&gt;
schließlich, auch seine Beiträge zu allgemeinpotitischen Themen sind absolut lesenswert, aber von ganzem Herzen.&lt;br /&gt;
Kein Wunder bei einem Mann, der nebst Soziologie- und Volkswirtschaftsstudium und anschließend absolvierter journalistischer Ausbildung, seit jeher leidenschaftlich gerne kocht und mit noch größerer Leidenschaft gerne gut isst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner gastro-kritischen Berichterstattung für den Tagesspiegel hatte Bernd Matthies zudem von 2004 bis 2010 ein Gastspiel mit eigener Kolumne bei der Zeitschrift &quot;Essen und Trinken&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;blogzitat&quot;&gt;&amp;#8222;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;Ich versuche ja auch noch fast 25 Jahren immer noch, unerkannt essen zu gehen, was relativ oft auch gelingt. Vor einigen Jahren saß ich mit meiner Frau in einem italienischen Restaurant in Zehlendorf und hörte plötzlich mittendrin, dass hinter dem Bartresen das Wort &quot;Tagesspiegel&quot; fiel, eingewickelt in einen aufgeregten italienischen Wortschwall. &lt;br /&gt;
Ich holte tief Luft und machte mich auf allerhand Theater gefasst - doch die Aufmerksamkeit der Kellner zielte an mir vorbei in Richtung eines einzelnen Gastes im dunklen Anzug, der sich streng über seinen Teller beugte und offenbar dem Klischee eines Tagesspiegel-Restaurantkritikers entsprach. &lt;br /&gt;
Er wurde hofiert und bespaßt und kontrolliert, und ich konnte mich ganz und gar unbeachtet auf die Teller und das (relativ anständige) Essen konzentrieren. &lt;br /&gt;
Was genau passiert war, habe ich nicht erfahren. Aber leider ist es nicht ganz ungewöhnlich, dass sich Schnorrer als &quot;Matthies vom Tagesspiegel&quot; ausgeben - und damit manchmal auch Erfolg haben. Ich bezahle meine Rechnungen natürlich und gebe mich nicht zu erkennen. &lt;/blockquote&gt;&lt;div class=&quot;blogzitat&quot;&gt;&amp;#8220;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der kulinarische Sonntagsteil im Tagesspiegel irgendwann nicht mehr genügend Raum für mitteilungswürdige Gedanken und Genüsse bot, begann Bernd Matthies den Tagesspiegel-Blog namens &lt;a href=&quot;http://feinkost.tagesspiegel.de/&quot; title=&quot;Matthies war essen&quot; itemprop=&quot;url&quot;&gt;&#039;Matthies war essen&#039;&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
In seiner Online-Kolumne finden sich Buchbesprechungen, Denkanstöße, Restaurantein-&lt;br /&gt;
schätzungen und ... Popcorn. Seht selbst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf meine Frage, ob er nach Rezept koche, bekam ich ein entschiedenes &#039;NIE&#039; zur Antwort. Am ehesten lasse er sich von im Restaurant erlebten Speisen inspirieren, die er dann nach eigenem Gusto interpretiere. Oder er denkt sich komplett was Eigenes aus. &lt;br /&gt;
Meine folgerichtig nächste Frage, ob Herr Matthies sich vorstellen könne, ein gut gelungenes eigenes Rezept samt Foto zu verewigen und für die Veröffentlichung auf multikulinarisches zur Verfügung zu stellen, wurde bejaht. Super! Ich freu&#039; mich schon darauf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens ist Bernd Matthies nicht nur mit Kochen, Essen und Schreiben zu Gange. Er ist seit 1997 regelmäßig Juror bei den &lt;a href=&quot;http://www.berlin-partner.de/marketing/veranstaltungen/berliner-meisterkoeche.html&quot; title=&quot;Berliner Meisterköche&quot;&gt;Berliner Meisterköchen&lt;/a&gt; und zudem im RBB Kulturradio engagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe Herrn Matthies vor einem Weilchen in seinem Büro heimgesucht. Zum Einen, um ihn kennen zu lernen und im Blog vorzustellen. &lt;br /&gt;
Zum Anderen aber auch in der wagen Hoffnung, dass sich der Tagesspiegel als Berliner Medium für &lt;a href=&quot;http://berlin-food.info/&quot; title=&quot;Berlin Food Info - kulinarischer Stadtplan für Berlin&quot;&gt;Berlin Food Info, den kulinarischen Blogger-Stadtplan für Berlin&lt;/a&gt; interessiert. Tut er. Zumindest Herr Matthies. Mal sehen, was daraus wird...&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg01.met.vgwort.de/na/1cca9086344c45f8b1c4eb7e4299be72&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 19 Apr 2012 10:20:00 +0200</pubDate>
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    <title>Bibliotheca Culinaria</title>
    <link>http://www.multikulinarisch.es/649-bibliotheca-culinaria.html</link>
            <category>Berlin kulinarisch</category>
            <category>Kulinariker-Portrait</category>
    
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    <author>nospam@example.com (multikulinaria)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 300px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:748 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/uploads/images/bibliotheca-culinaria_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bibliotheca Culinaria&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a rel=&quot;license&quot; href=&quot;http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Creative Commons License&quot; style=&quot;border-width:0&quot; src=&quot;http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/2.0/80x15.png&quot;  /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/multikulinaria/sets/72157623591581540/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;flickr.com/multikulinaria&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Warnhinweis für Kochbuch-Junkies auf Entzug: Nicht weiter lesen!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Für alle, die der Kochbuchsucht anheim gefallen sind, hat sich nämlich in Berlin eine neue Anlaufstelle zum Fixen aufgetan: Die Bibliotheca Culinaria. &lt;br /&gt;
Der Besuch dort gestern nachmittag hat mich jedenfalls dermaßen aufgekratzt, dass ich ewig nicht einschlafen konnte und statt dessen nachts um 2 diese ersten Zeilen tippte.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lag an der Überdosis Kochbücher, einer Droge, der ich mich schwerlich entziehen kann, sowie der umwerfend netten Gesellschaft. &lt;br /&gt;
Mit mir waren übrigens 2 weitere Blogger vor Ort: Paul von &lt;a href=&quot;http://www.slowtravelberlin.com/&quot; title=&quot;Slow Travel Berlin&quot;&gt;Slow Travel Berlin&lt;/a&gt; und Suzan alias &lt;a href=&quot;http://foodieinberlin.com/&quot; title=&quot;Blog Foodie In Berlin&quot;&gt;Foodie In Berlin&lt;/a&gt; (Suzan hatte ich im Blog bereits vorgestellt. Siehe: &lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.es/?/archives/421-a-foodie-in-berlin.html&quot; title=&quot;A Foodie In Berlin&quot;&gt;A Foodie In Berlin&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per Definition ist Bibliotheca Culinaria ein auf Kochbücher spezialisiertes Antiquariat. Liest man zwischen den Zeilen oder gönnt sich einen Plausch mit den Betreibern Swen Kernemann-Mohr und Johannes Mohr, wird klar, dass Bibliotheca Culinaria weit mehr als das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30 Jahre lang haben die beiden Rheinländer, die in ihrem früheren Leben einen florierenden Blumenhandel betrieben, in der Freizeit ihren Leidenschaften Kochen und Kochbücher sammeln gefrönt. &lt;br /&gt;
Die meisten zusammengetragenen Fundstücke stammen von regelmäßigen Trödelmarktbesuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;blogzitat&quot;&gt;&amp;#8222;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;Ich habe über 25 Jahre lang täglich anderthalb Stunden mit dem Lesen von Kochbüchern verbracht.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class=&quot;blogzitat&quot;&gt;&amp;#8220;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(Johannes Mohr)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swen dagegen investierte seine freie Zeit am Liebsten in die praktische Umsetzung. Er kocht sehr gern, lässt sich von Rezepturen aus der umfangreichen Sammlung inspirieren und verwöhnt schon auch mal Stammgäste (oder special guests) der Bibliotheca Culinaria mit einem Stück frisch gebackener Apfeltarte. &lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;color:#dddddd;&quot;&gt;Hinweis an mich: Muss unbedingt noch das Rezept erfragen ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre wuchs sich die private Kochbuchsammlung zu einer ca. 15.000 Exemplare umfassenden Bibliothek aus. Vor ca. 10 Jahren reifte dann der Entschluss, samt Büchern nach Berlin umzusiedeln und die Sammlung in ein spezialisiertes Antiquariat umzuwandeln. Also, nicht vom Namen verwirren lassen, der eine Leih-Bibliothek vermuten läst. Alle Werke, die bei der Bibliotheca Culinaria in den Regalen stehen sind verkäuflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Onlinehandel wird bewusst verzichtet, da es Swen und Johannes in erster Linie um den direkten Kontakt zwischen ihren Büchern und potentiellen Lesern geht. Deshalb lässt der Laden auch Unpersönliches vermissen (mal abegsehen von den weniger gemütlichen Neonleuchten im hinteren Teil). &lt;br /&gt;
Das große einladende antike Sofa direkt neben dem Chefsessel wird rege zum Plauschen und Fachsimpeln genutzt oder aber zur nachbarschaftlichen Beziehungspflege und zum genüsslichen Schwelgen in Kochbüchern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Frage nach der Durchschnittsverweildauer im Laden, kam die zu erwartende Antwort unisono: &amp;quot;LANGE&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Wer plant, der Bibliotheca Culinaria einen Besuch abzustatten, sollte also reichlich Zeit mitnehmen. &lt;br /&gt;
Mehrere verwinkelte Räume sind von der Fußleiste bis zur Decke mit Büchern vollgestellt. Eine ganze Wand ist alleine für Kochbücher aus der DDR reserviert. Dort finden sich unter anderm auch die beiden Klassiker, die in meinem Kochbuchregal (und dem fast jedes DDR-Haushaltes) standen (und bei mir immer noch stehen): &#039;Wir kochen gut&#039; aus den 60ern und &#039;Kochen&#039; aus den 80ern vom Verlag für die Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes erklärte mir, dass es aus Ostdeutschland zwar nur eine bescheidene Menge an Kochbüchern gab (kein Wunder bei den überschaubaren Zutaten), aber dafür teilweise ganz exzellente. Er sagte, dass das Buch &#039;Gaben des Meeres&#039; beispielsweise deshalb stets vergriffen sei. Bemerkenswert war auch, dass der Klassiker &#039;Unser Kochbuch&#039;, 1957 auch in Braille-Schrift verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:747 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;152&quot;  src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/uploads/images/bibliotheca-culinaria_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Kochbuch von 1957 in Braille-Schrift&lt;br /&gt;
&lt;a rel=&quot;license&quot; href=&quot;http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Creative Commons License&quot; style=&quot;border-width:0&quot; src=&quot;http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/2.0/80x15.png&quot;  /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/multikulinaria/sets/72157623591581540/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;flickr.com/multikulinaria&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorderen Raum, wo auch Sofa, Kaffeemaschine und die Schreibtische von Swen und Johannes stehen, befinden sich die eigentlichen Schätze der Sammlung. Hier finden sich Kochbücher und historische Schriften zum Thema Kochen und Essen, die bis in&#039;s 18. Jahrhundert datieren.&lt;br /&gt;
Johannes meinte, ihn beeindruckt vor allem auch der gesellschaftliche Wandel, der sich über mehrere Auflagen des selben Buches herauslesen lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider reichte die Zeit nicht, diese Bücher-Greise gebührend zu würdigen, aber schon die wenigen gesehenen Illustrationen daraus waren Kunstwerke und machten Appetit auf eingehenderes Blättern und Lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:751 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;152&quot;  src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/uploads/images/bibliotheca-culinaria_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bibliotheca Culinaria&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weniger betagte Rest der Kochbücher ist nach Themen sortiert, was Suche bzw. gezieltes Stöbern vereinfacht. &lt;br /&gt;
Entgegen der Erwartungen sind nämlich in erster Linie nicht die historischen Bücher gefragt, sondern die Kochbücher der 50er bis 70er Jahre. Gekauft wird oft aus nostalgischen Gründen, weil man das eigene im Laufe der Jahrzehnte hoffnungslos zerfledderte oder verlustig gegangene Exemplar ersetzen möchte  oder aber von Mama kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundschaft ist querbeet von jung bis alt in allen Gesellschaftsschichten angesiedelt. Interessanterweise mehr Männer als Frauen.&lt;br /&gt;
Leute aus dem Kiez, Touristen, Kochbuch-Interessierte, aber auch Köche aus ganz Berlin beehren die Bibliotheca Culinaria. Wer einmal da war kommt sowieso immer wieder. Logisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist, sagte man mir, dass junge Leute keine unbebilderten Bücher kaufen. Generation Multimedia kann halt nicht so nur mit Schrift ... Ich schon, zumal die Fotos großteils gruselig waren. Aber ich bin ja auch nicht mehr jung. &lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar von Swen und Johannes für uns heraus gepickte Fundstücke waren &lt;ul&gt;&lt;li&gt;die Bücher der wohl bekanntesten Kochbuchautorin des 19.Jh &lt;a href=&quot;Henriette_Davidis&quot;&gt;Henriette Davidis&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;das meist aufgelegte Taschenbuch &#039;Was Männern schmeckt&#039;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&#039;Das letzte Dinner auf der Titanic&#039; - ein Buch mit Sammlerwert für Titanic-Fans&lt;/li&gt;&lt;li&gt;ein Kochkunstbuch von Salvador Dali&lt;/li&gt;&lt;li&gt;ein in Israel für Jemeniten auf englisch publiziertes Buch, in welchem ein Rezept &#039;GRRD&#039; (penis of ram or bull) steht&lt;/li&gt;&lt;li&gt;2 Bücher von Sophia Loren, wovon das ältere, signierte Swens Lieblingsbuch ist&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&#039;Wir mixen&#039; - ein Barbuch aus der DDR&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&#039;Kulturgeschichte des Essens und Trinkens&#039;, ein Klassiker, der Johannes&#039; Lieblingslektüre darstellt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&#039;Exotische Küche&#039; aus dem ehemaligen Berliner Restaurant Ritz mit drakonischen Rezepten für &#039;Igel in Kohl&#039; oder &#039;Bärentatzen&#039;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&#039;Die Freud des Essens&#039; von Herbert Heckmann&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Eine komplette Serie &#039;Das elektrische Kochen&#039; herausgegeben von Berlins Stromversorger BEWAG&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:750 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;152&quot;  src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/uploads/images/bibliotheca-culinaria_4.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Kochbuch-Klassiker in der Bibliotheca Culinaria&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit verging schneller als im Flug. Zum Ladenschluss stand ich mit einer Fülle Eindrücke, Fotos und erhöhtem Adrenalinpegel aber leeren Händen da. Dabei wollte ich mir nach längerer Abstinenz doch so gern ein, zwei Kochbücher gönnen.  Kein Problem bei solch wohlwollenden Verkäufern. Ich durfte noch gute 20 Minuten in Ruhe stöbern und wurde schnell fündig. Nehmt Euch in Acht, eines der beiden Bücher ist von einer so ziemlich Alles einkochenden Französin. Ich sage nur &#039;Schwarzwurzelmarmelade&#039;?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute sind Neu-Berliner Swen und Johannes regelmäßig auf Trödelmärkten oder in Antik-Geschäften unterwegs. Immer auf der Suche, nach Büchern, die in ihrer Sammlung fehlen. Trotz der unverbrauchten Sammelleidenschaft, sind sie aber schmerzbefreit, was den Weiterverkauf der Bücher angeht. Zum Glück! &lt;br /&gt;
Angekauft werden Bücher nur, wenn sie von vor 1945 stammen, auch Bücher aus der DDR sind gern gesehen. Komplette Kochbuch-Sammlungen sind ebenfalls von großem Interesse. &lt;br /&gt;
Man darf sich als potentieller Verkäufer aber keinen Illusionen über den Wert der in die Jahre gekommenen Bücher hingeben. Um wirklich wertvoll zu sein, müssten sie schon ein Jahrhundert auf dem Buckel haben und dürften auch dann keiner Massenauflage angehört haben ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des einen Leid ist, wie so oft, des Anderen Freud. So kommen wir Kochbuch-Junkies ohne allzu große Verluste auf der Ausgabenseite (buchhalter.) an neuen, in diesem Falle &lt;strong&gt;alten&lt;/strong&gt;, (Lese-)Stoff. &lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:749 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;152&quot;  src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/uploads/images/bibliotheca-culinaria_5.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bibliotheca Culinaria&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
Ich bin definitiv angefixt und werde die Bibliotheca Culinaria bei jeder sich bietenden Gelegenheit gern wieder frequentieren.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald meine Bloggerkollegen ihre Artikel im Netz haben, gibt&#039;s hier dann die Links für die englischsprachigen Kochbuch-Junkies. An dieser Stelle sei noch angemerkt, dass das Angebot an englischsprachigen Büchern zwar vergleichsweise gering ist, aber ein Besuch in der Bibliotheca Culinaria absolut empfehlenswert ist für jeden der gerne kocht. Egal woher ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;width:500px;border:1px dashed #ff6600;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/berlin.gif&quot; /&gt;&lt;h2 style=&quot;display:inline;font-size:12px;line-height:20px;margin:0px;padding:0px;color:#ff6600;&quot;&gt;Bibliotheca Culinaria&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bibliotheca Culinaria&lt;br /&gt;
Zehdenicker Straße 16&lt;br /&gt;
10119 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.bibliotheca-culinaria.de/&quot;&gt;www.bibliotheca-culinaria.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Öffnungszeiten:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Sonntag &amp;amp; Montag geschlossen&lt;br /&gt;
Dienstag bis Freitag	11.00 Uhr - 19.00 Uhr&lt;br /&gt;
Samstag 	11.00 Uhr - 16.00 Uhr&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil2.gif&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10150282183298346.349821.140780183345&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Fotos&lt;/a&gt; (Facebook)&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 17 Aug 2011 17:30:00 +0200</pubDate>
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    <category>berlin</category>
<category>Kochbuch</category>
<category>laden</category>

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    <title>*nomy-Macher Jan-Peter Wulf</title>
    <link>http://www.multikulinarisch.es/534-nomy-macher-jan-peter-wulf.html</link>
            <category>Kulinariker-Portrait</category>
    
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    <author>nospam@example.com (multikulinaria)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 300px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:644 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/uploads/images/Jan-Peter_Wulf.jpg&quot; alt=&quot;Jan-Peter Wulf von *nomy&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Jan-Peter Wulf; Redakteur *nomyblog&lt;br /&gt;
&amp;#169; courtesy of J.P.Wulf&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;em&gt;Dass &lt;strong&gt;*nomy&lt;/strong&gt; für gastronomy steht, hätte ich mir denken können. Habe ich aber nicht. &lt;br /&gt;
Der Name ist knuffig. Ebenso der Macher. Redakteur des &lt;a href=&quot;http://www.nomyblog.de/&quot; title=&quot;*nomyblog&quot;&gt;*nomyblogs&lt;/a&gt; ist ein junger Mann namens Jan-Peter Wulf, mit dem ich neulich in &lt;a href=&quot;http://www.slowtravelberlin.com/de/2010/04/27/mein-haus-am-see/&quot; title=&quot;Mein Haus am See&quot;&gt;&#039;Mein Haus am See&#039;&lt;/a&gt; auf einen Plausch zusammen traf.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter *nomy steht &lt;a href=&quot;http://www.brand-m.de/&quot; title=&quot;brand m&quot;&gt;&#039;brand m&#039;&lt;/a&gt;, eine Gelsenkirchener Agentur, die sich Dialog zwischen Industrie und Gastronomie auf&#039;s Konzept geschrieben hat und diesem Ziel mittels B2B-Gesprächen und allerlei kreativer Ansätze näher kommt. Aufgabenstellung ist es, der Industrie zu helfen, Produkte zu entwickeln, die in der Gastronomie funktionieren.&lt;br /&gt;
Jan-Peter Wulf arbeitet seit 1997 bei brand m. Den *nomyblog betreut er seit dessen Gründung im Jahr 2008. Der *nomy-Blog löste den bis dahin publizierten &#039;newsletter nightlife&#039; - eine Art Kundenzeitschrift der König Brauerei - ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollte man *nomy - als Kind einer Kommunikationsagentur - nicht sofort unter Generalverdacht für product-placement und andere verdeckte Marketingstrategien stellen. &lt;br /&gt;
Der Blog hat sich vielmehr als seriöse Informationsplattform für Neues und Interessantes aus der bunten Welt der Gastronomie bewährt. Unabhängig von Rang und Namen (sowie Werbebudget) werden interessante Gastrokonzepte vorgestellt, Locations begutachtet, Online-Machenschaften ausgekundschaftet, etc.&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den aller paar Tagen aufgefrischten Blogartikeln gibt es ca. alle 2 Monate das *nomymag als PDF-Magazin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jan-Peter Wulf, engagierter *nomy-Blogger ist also tagein tagaus auf Erkundungstour, um &#039;gastronomisch Wertvolles&#039; zu recherchieren, zu hinterfragen oder auch mal darüber zu stolpern. Er hat mir erzählt, dass er bei Zwischenstopps auf Reisen gern zusätzliche Zeit einplant, um Einblick in die örtliche Gastronomie zu nehmen. Ansonsten werden viele spannende Themen direkt an die *nomy-Macher heran getragen oder aber Jan filtert Berichtenswertes bzw. Nachgehenswertes in RSS-Feeds themenverwandter, befreundeter Seiten.&lt;br /&gt;
Um eine bessere Vorstellung zu bekommen, wie man sich seinen Tagesablauf vorzustellen hat, bat ich Jan, ein Exempel zu statuieren. Jan hat den Tag unseres Treffens als Beispiel für seine kaleidoskopartige Arbeitswelt aufgedröselt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;blogzitat&quot;&gt;&amp;#8222;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;Gleich morgens: Altlasten beseitigen und ein Dokument für einen Kunden Korrektur lesen, das war am Vorabend liegen geblieben. Der Kaffee hilft. Danach folgt ein Telefon-Interview mit Christian Wiens von &lt;a href=&quot;http://www.cuisini.de/&quot; title=&quot;cuisini&quot;&gt;cuisini&lt;/a&gt;, einem neuen Portal für Restaurant-Reservierung mit Rabatt. Das Konzept finde ich sehr überzeugend: Statt der Schnäppchenjagd, die aktuellen von diversen Gutschein-Portalen betrieben wird, geht es hier darum, Kapazitäten dauerhaft besser auszulasten. Für Gastronomen sicher eine gute Unterstützung. Eigentlich hatte ich geplant, den Text dazu erst später schreiben, nehme den Schwung aber mit. Schnell online ist schließlich vorteilhaft für die Suchmaschinen-Platzierung.&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
Danach steht ein längeres Feature über Franchising an, das tags zuvor geführte Interview wartet auf seine Verschriftlichung. Am Wochenanfang hatte ich auf der CeBIT einen digitalen Stift bewundert, das Aufzeichnungen direkt als Word-Dokument ausspuckt. Mit Tonaufnahme-Funktion! Das wird meine nächste Anschaffung.&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
Jacke an, raus zum Mittagessen – da klingelt das Telefon. Der Geschäftsführer einer Gastronomie-Kette meldet sich auf meine schon etwas zurück liegende Interview-Anfrage zurück. Jacke aus, hingesetzt, mitgeschrieben. Sehr spannende Informationen, ein gutes Gespräch. Jetzt aber Essen fassen.&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
Im &lt;a href=&quot;http://babanbe.tumblr.com/&quot; title=&quot;Babanbè&quot;&gt;Babanbè&lt;/a&gt; gibt es leckere vietnamesische Sandwiches, ich wähle aber den nicht minder leckeren Roastbeef-Salat und lese, während ich auf ihn warte, einen guten Artikel über den Imagewechsel von McDonalds, für den vor allem die McCafés verantwortlich zeichnen. Die Idee zum Café hatte eine australische Franchise-Nehmerin. Dass die Lizenznehmer für Innovationen in den Ketten sorgen können, deckt sich auch mit den Gesprächsergebnissen für meinen Artikel. &lt;br /&gt;
Mit dem Salat habe ich meine Mühe, er kommt diesmal auf einem flachen, schmalen Teller statt in der Schüssel. Da muss man aufpassen, dass sich die Blätter nicht auf der gesamten Tischfläche verteilen. Als ich beim Bezahlen gefragt werde, ob es geschmeckt hat, weise ich neben der Bejahung auf die Frage auf die verbesserungswürdige Darreichungsform hin. „Alles klar. Dann nehmen wir wieder die Schüsseln. Danke für den Hinweis!“, sagt der Betreiber. &lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
Kurzes Verweilen in der Sonne, dann wieder an die Arbeit. Bevor ich Peggy Schatz von &lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de&quot; title=&quot;multikulinarisch[es]&quot;&gt;multikulinarisch[es]&lt;/a&gt; treffe, habe ich noch etwas Zeit und hole mir eine wunderbar säuerliche Rhabarberschorle. Die gibt es im &lt;a href=&quot;http://absinth-berlin.de/&quot; title=&quot;Absinth Depot Berlin&quot;&gt;Absinth Depot Berlin&lt;/a&gt;. Während ich mein AfG schlürfe, lasse ich mir von dem netten französischen Mitarbeiter die diversen Spirituosen zeigen, die man dort anbietet: Gin aus Frankreich, Mezcal, Galgant-Likör von der „Preußischen Spirituosenmanufaktur“ und natürlich Absinth in jeder Façon. Faszinierend!&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:638 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/uploads/images/mein_haus_am_see_2.jpg&quot; alt=&quot;Mein Haus am See&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Mein Haus am See&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
Letzter Termin des Tages: ein überaus nettes Gespräch mit Peggy auf der &#039;Tribüne&#039; im &#039;Mein Haus am See&#039; am Rosenthaler Platz. Wir fragen uns, ob die Servicekraft wohl eine Erschwernis-Zulage dafür erhält, dass sie die Kräuterlimonaden, bayrischen Biere, Chai Lattes und Häppchen bis in die obersten Ränge schleppen muss. Der kaskadenartige Aufbau der mit Kissen gepolsterten Sitzgelegenheiten ist nicht allein aus Style-Gründen gemacht, hier gibt es nämlich öfter auch Lesungen und Konzerte. Auch Spontan-Konzerte: „Play me“ steht auf der Gitarre, die an der Wand hängt. Sitzen, beobachten und plauschen lässt es sich hier gut. Mit Blick auf das Treiben um uns herum wird mir einmal mehr klar, warum ich gute Gastronomie so schätze: Es gibt kaum einen besseren Ort für Genuss, Inspiration und Kommunikation – ob nun für neue Artikel-Ideen oder fürs ganz private Vergnügen. &lt;/blockquote&gt;&lt;div class=&quot;blogzitat&quot;&gt;&amp;#8220;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Das Treffen mit Jan war leider viel zu kurz (meine Schuld). Zum Einen, weil es sich im &#039;Mein Haus am See&#039; bestens chillen lässt und zum Anderen, weil Jan zu der inspirierenden Sorte Mensch gehört, die was zu sagen haben, aber ungern nur sich selber reden hören. Toll!&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 14 Mar 2011 17:16:00 +0100</pubDate>
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    <title>der Freitag nicht kann</title>
    <link>http://www.multikulinarisch.es/509-der-freitag-nicht-kann.html</link>
            <category>Kulinariker-Portrait</category>
    
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    <author>nospam@example.com (multikulinaria)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 300px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:627 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/uploads/images/joern_kabisch.jpg&quot; alt=&quot;Jörn Kabisch, der Freitag&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Jörn Kabisch&lt;br /&gt;
&amp;#169; multikulinarisch[es]&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;em&gt;Freitag kann er nicht. Nur Dienstag und Donnerstag. Dann aber herzlich gern...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwups war ich verabredet mit dem stellvertretenden Chefredakteur der Zeitung &lt;a href=&quot;http://www.freitag.de&quot; title=&quot;der Freitag&quot;&gt;&#039;der Freitag&#039;&lt;/a&gt;, Jörn Kabisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun muss ich gestehen, dass &#039;der Freitag&#039; nicht zu meiner Standardlektüre gehört, aber alles, was Jörn Kabisch dort von sich gibt, sehr wohl. Er ist nämlich neben seiner Verantwortlichkeit für das Online-Magazin, sowie Verzahnung von Offline- und Onlineinhalten samt Community, kulinarischer Kolumnist bei &#039;der Freitag&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Freund und Freitag-Verleger Jakob Augstein führt Jörn die Kolumne &lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/alltag/kochodergaertner&quot; title=&quot;Koch oder Gärtner?&quot;&gt;Koch oder Gärtner?&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Während sich Jakob als &#039;Gärtner&#039; durch Beete, Buschwerk und anverwandte rustikale Themen gräbt, köchelt &#039;Koch&#039; Jörn Kabisch durch Gemüsebeete, querfeldein, mit heimischen und unheimlichen Zutaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er macht den Mund wässrig mit &lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/alltag/1022-kochodergaertner&quot; title=&quot;&quot;&gt;Ingredenzien&lt;/a&gt;, die nicht mal er als gewiefter Zutaten-Scout in der Hauptstadt aufzutreiben weiß, erläutert seine Interpretation einer gesund und Gute Laune machenden &lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/alltag/1102-koch&quot;&gt;Gemüsesuppe mit Biss&lt;/a&gt;, spitzt die &lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/alltag/1104-koch&quot;&gt;Kohlfrage&lt;/a&gt; zu, findet &lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/alltag/1026-kochodergaertner&quot;&gt;Saures&lt;/a&gt; manchmal gar nicht lustig, macht &lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/1002-kochodergaertner-kochbuecher&quot;&gt;Inventur im Kochbuch-Regal&lt;/a&gt;, entblättert eine &lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/alltag/1047-koch&quot;&gt;Alltagsschönheit&lt;/a&gt;, und klärt ein für alle mal, was in eine &lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/alltag/1010-koch-tomatensugo-italienisch-rezept-grossmutter&quot;&gt;Tomatensoße&lt;/a&gt; (nicht) rein gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil2.gif&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/community/blogs/jkabisch/artikel&quot;&gt;Jörns Artikel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt sich die Frage, woher der Mann das alles weiß. Gut, er ist Journalist. Und Jurist noch dazu. Spricht für Präzision und verbale Suffizienz. Ach, was sage ich, Exzellenz. &lt;br /&gt;
Den guten Geschmack lernte Jörn frühzeitig bei Restaurant-Besuchen mit der Familie zu schätzen. Kochtalent und Gespür für ehrliche Lebensmittel hat er sich erkocht. Schon als Knirps. Im Pfadfinder-Küchenzelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006, bei seinem vorherigen Arbeitgeber, der taz, startete Jörns kulinarische Kolumne. Damals noch im 3 Wochen-Rhythmus. Bei &#039;Der Freitag&#039; schreibt der &#039;Koch&#039; seit 2008 alle 2 Wochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich war Jörn durchaus der Gedanke an einen kulinarischen Karriere-Knick gekommen, aber er ist dann doch bei Tastatur und Stift geblieben. &lt;br /&gt;
Kochen bleibt dagegen platonische Liebschaft. Täglich gefrönt. Mit Lebensmitteln von &lt;a href=&quot;http://www.lpg-naturkost.de/&quot;&gt;LPG-Naturkost&lt;/a&gt;. Zudem steht er einem Freund und Kochschul-Inhaber mit Rat und gelegentlich auch am Herd zur Seite.&lt;br /&gt;
Und wir dürfen uns freuen, dass Jörn gedenkt, uns weiterhin mit seinen kulinarisch-journalistischen Streifzügen zu unterhalten und zu besseren Genießern zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Treffen mit Jörn Kabisch war absolut nett. Sandwich und Cappuccino im hauptsächlich von Studenten frequentierten Cafe unter&#039;m S-Bahnbogen, dessen Namen ich nicht mehr herauszubekommen vermag, ebenso.&lt;br /&gt;
Und das Beste ist, &#039;Der Freitag&#039; unterstützt die &lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.es/?/archives/443-call-to-action-lieblingstasse.html&quot; title=&quot;Lieblingstassen&quot;&gt;Lieblingstassen-Foto-Kollektion&lt;/a&gt;. So macht Netzwerken Spaß! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guckst Du: &lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/community/blogs/maike-hank/hoch-die-lieblingstassen&quot; title=&quot;Hoch die Lieblingstassen&quot;&gt;der Freitag: Hoch die Lieblingstassen!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 04 Feb 2011 10:36:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>A Foodie In Berlin</title>
    <link>http://www.multikulinarisch.es/421-a-foodie-in-berlin.html</link>
            <category>Kulinariker-Portrait</category>
    
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    <author>nospam@example.com (multikulinaria)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 299px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:569 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;299&quot; height=&quot;400&quot;  src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/uploads/images/suzan_taher.jpg&quot; alt=&quot;A Foodie In Berlin&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;A Foodie In Berlin&lt;br /&gt;
&amp;#169; courtesy of foodieinberlin.com&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;em&gt;&#039;A Foodie In Berlin&#039; ist mehr als ein Blogname. Der Name ist Programm.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verabredete mich mit Suzan Taher, besagtem &#039;Foodie In Berlin&#039; am Sonntag zur &lt;a href=&quot;http://www.weinberlin.eu/&quot; title=&quot;WeinBerlin&quot;&gt;WeinBerlin 2010&lt;/a&gt;. Der Veranstalter hatte mir netterweise 2 Karten geschickt und wir kosteten uns durch renommierte Weinbaugebiete Deutschlands (siehe auch Bericht &lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.es/?/archives/192-weinberlin-09.html&quot; title=&quot;WeinBerlin 2009&quot;&gt;WeinBerlin 2009&lt;/a&gt;). Nach Winzern aus Sachsen und Thüringen habe ich leider vergeblich Ausschau gehalten. Schade, jetzt wo sogar der VDP kürzleich eine &lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/kulinarische-pressemeldungen/173_vdp-praedikatsweingueter-gruenden-am-100-geburtstag-den-regionalverband-vdp-sachsen-saale-unstrut.html&quot; title=&quot;Regionalverband VDP-Sachsen-Saale-Unstrut&quot;&gt;Ost-&lt;br /&gt;
erweiterung&lt;/a&gt; vorgenommen hat... &lt;br /&gt;
Da uns das Gedränge im dbb Forum etwas zu groß wurde und wir drohten heiß zu laufen (was anziehen, wenn&#039;s draußen friert und drinnen schwitzt?), wichen wir nach einer guten Stunde in&#039;s benachbarte Cafe aus und plauderten noch ein Weilchen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuwait geboren, mit Zwischenstops in Bukarest, Athen, Paris und London lebt Suzan Taher seit Juli mit Ehemann und Tochter in Berlin. Nicht nur cosmopolitisch, sondern auch beruflich gleicht Suzans Lebensweg einem bunten Kaleidoskop. Auszugsweise seien das Studium in Paris, die gegründeten englischen Buchläden, sowie die eigene englischsprachige Zeitung in Rumänien genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller erzielten Erfolge, gab Suzan Taher mit ca. 30 ihrem beruflichen Leben eine radikale Wendung, als sie entschied, herauszufinden was sie selbst möchte anstatt dem Lebenskonzept der ihr nahestehenden Menschen zu folgen.&lt;br /&gt;
Erster Schritt war die Verwirklichung eines lang gehegten Traumes in Form einer einjährigen Ausbildung an der renommierten &lt;a href=&quot;http://www.leiths.com/&quot; title=&quot;Leith School Of Food And Wine&quot;&gt;Leiths School Of Food And Wine&lt;/a&gt;. Um tiefer in die Materie einzutauchen schloss Suzan nach dem Diplom 6 Monate unbezahlte Praktika in den aufregendsten Küchen und Redaktionen Londons an, u.a. bei &lt;a href=&quot;http://www.ottolenghi.co.uk&quot; title=&quot;Ottolenghi&quot;&gt;Ottolenghi&lt;/a&gt; , &lt;a href=&quot;http://www.bibendum.co.uk&quot; title=&quot;Bibendum&quot;&gt;Bibendum&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.theprovidores.co.uk&quot;&gt;the Providores&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.bbcgoodfood.com/content/magazine/olive/&quot;&gt;BBC magazine Olive&lt;/a&gt;  und &lt;a href=&quot;http://www.foodandtravel.com/&quot;&gt;Food &amp;amp; Travel&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach endlosen 12-Stunden-Schichten wurde Suzan Taher klar, dass sie - um richtig gut zu werden - mindestens 5 Jahre in Gastroküchen schuften müsse. Sie entschied, einen anderen Weg zu suchen, um neben dem Traum vom eigenen Restaurant vor allem auch den Traum einer  eigenen Familie Realität werden zu lassen. &lt;br /&gt;
Der Zufall half nach und Suzan entdeckte &lt;a href=&quot;http://www.melroseandmorgan.com/about/&quot; title=&quot;Melrose &amp;amp; Morgan&quot;&gt;Melrose &amp;amp; Morgan&lt;/a&gt;, einen charmanten sit-in-Laden mit saisonalen britischen Lebensmitteln und Küche. Dieser Ort war ganz nach Suzans Geschmack. Dort arbeitete sie in insgesamt 3 Jahren erst im Service und mauserte sich dann zur rechten Hand der Chefs mit Verantwortung für Catering, Buchhaltung, Neueinstellungen und Online-Präsentation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Geburt ihrer Tochter und dem Umzug nach Berlin wurden neue Weichen gestellt. Während Suzans Zeit und Aufmerksamkeit nun ganz ihrer Tochter gehört, bleibt ihr Appetit nach allem Kulinarischem ungebrochen. Jede freie Minute wird für Recherche und Exkursionen genutzt. Suzan erkundet ihre neue Heimat nicht mit dem Stadtführer, sondern mit ihrem Appetit. Regelmäßig werden Restaurants ausprobiert, Geschäfte sondiert, Märkte frequentiert, Unentdecktes ausspioniert...&lt;br /&gt;
Ihre kulinarischen Entdeckungen in und um die Hauptstadt hält Suzan in Ihrem Blog &lt;a href=&quot;http://foodieinberlin.com/&quot;&gt;&#039;A Foodie In Berlin&#039;&lt;/a&gt; fest. Ihr Blog ist raffiniert geschrieben, meist mit einer Prise Humor versehen, gelegentlich etwas zynisch, immer appetitanregend und stets wunderbar bebildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe Suzan gefragt, woher Sie all das Material für ihre kulinarischen Streifzüge nimmt. Antwort gibt ein kleines Notizbüchlein, das sie stets bei sich trägt und wohinein alle Tipps wandern, die andere Berlin-Besucher und -Ansässige geben. Zudem stöbert Susan gezielt in Berlin-Blogs wie &lt;a href=&quot;http://www.berlinreified.com/&quot;&gt;berlinreified&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.thewednesdaychef.com/berlin_on_a_platter/&quot; title=&quot;Berlin on a Platter&quot;&gt;Berlin on a Platter&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.slowtravelberlin.com/&quot; title=&quot;Slow Travel Berlin&quot;&gt;Slow Travel Berlin&lt;/a&gt; und anderen. Außerdem ist sie Fan der Blogs &lt;a href=&quot;http://www.davidlebovitz.com&quot; title=&quot;David Lebovitz&quot;&gt;David Lebovitz&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.smittenkitchen.com/&quot; title=&quot;Smitten Kitchen&quot;&gt;Smitten Kitchen&lt;/a&gt;, liest kulinarische Kolumnen internationaler und - mit Übersetzungshilfe - Stadt-Magazine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suzan Taher ist nicht nur kulinarisch-investigativ unterwegs, sondern nutzt zeitliche Freiräume auch für die Perfektionierung ihrer Koch- und Backkünste. Auch darüber berichtet sie bei &lt;a href=&quot;http://foodieinberlin.com/&quot;&gt;&#039;A Foodie In Berlin&#039;&lt;/a&gt;. Selbst für&#039;s Deutsch lernen hat Suzan eine Variante gefunden, die zu ihrem Alltag und ihren Interessen passt. Während des Mittagsschlafes ihrer Tochter schaut Suzan Kochshows im deutschen Fernsehen an... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewundernswert, was alles geht, wenn die richtige Mischung aus Können, Sympathie, Kreativität, Enthusiasmus und nötigem Kleingeld zusammen kommt. Ich denke, den Namen Suzan Taher sollte man sich einprägen. Da kommt noch mehr...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suzans Lieblings-Kochbücher:&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil2.gif&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/produktsuche_ForeignBooks/Maggie+Beer.html&quot; title=&quot;Bücher von Maggie Beer&quot;&gt;Bücher von Maggie Beer&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil2.gif&quot; /&gt;  &lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/de/artikel/1844008312.html&quot;&gt;Jason Atherton&#039;s Maze&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil2.gif&quot; /&gt;  &lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/produktsuche_ForeignBooks/Diana+Henry.html&quot; title=&quot;Bücher von Diana Henry&quot;&gt;Bücher von Diana Henry&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil2.gif&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/produktsuche_ForeignBooks/Claudia+Roden.html&quot; title=&quot;Bücher von Claudia Roden&quot;&gt; Bücher von Claudia Roden&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil2.gif&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/produktsuche_ForeignBooks/Samuel+Clark+Moro.html&quot; title=&quot;Bücher von Samuel Clark (Moro)&quot;&gt;Bücher von Samuel Clark (Moro)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr liebstes Backbuch derzeit:&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil2.gif&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/de/artikel/0740773348.html&quot; title=&quot;The Art and Soul Of Baking&quot;&gt;The Art &amp;amp; Soul Of Baking&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Tue, 30 Nov 2010 12:58:00 +0100</pubDate>
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    <title>SAKE KONTOR BERLIN</title>
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            <category>Berlin kulinarisch</category>
            <category>Kulinariker-Portrait</category>
    
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    <author>nospam@example.com (multikulinaria)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:565 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/uploads/images/sake-kontor-berlin.jpg&quot; alt=&quot;Sake Kontor Berlin&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;license&quot; href=&quot;http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Creative Commons License&quot; style=&quot;border-width:0&quot; src=&quot;http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/2.0/80x15.png&quot;  /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/multikulinaria/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;flickr.com/multikulinaria&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Im mausgrauen Umfeld der Dauer-Baustelle S-Bahnhof Ostkreuz gibt es einen leuchtenden Farbtupfer, seit dort am Samstag das erste und einzige Geschäft für japanischen Premium-Sake Europas seine Pforten öffnete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mag man sich fragen, warum solch ein exklusives Ladengeschäft nicht z.B. in Mitte angesiedelt wurde. Das erklärt sich aus den günstigeren Gewerbemieten in dieser Gegend, wurde doch in erster Linie mehr Raum für Lager und Büro des bereits florierenden Onlinehandels benötigt. Der Showroom dient zusätzlich ortsansässigen Liebhabern des Premium-Sakes zum Abholen bestellter Ware, zum Verkosten und auch zum Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne Rost, Inhaberin des SAKE KONTOR BERLIN hatte ihr Herz an einen Japaner, an dessen Heimatland und an Sake verloren, in dieser Reihenfolge. Bei ihrer ersten Japanreise mit ihrem Ehemann Mitsuyoshi, der in Berlin japanischen Kampfsport lehrt, wurde ihr in Nagoya von einem Freund ein Getränk in einem Weinglas angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;blogzitat&quot;&gt;&amp;#8222;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;Es war eine klare Flüssigkeit, sah sehr rein aus und duftete zart nach Früchten und Blumen. Ich habe einen Schluck genommen und war völlig fasziniert von der schönen weichen und glatten Textur und dem reinen, frischen Geschmack und Duft. Es war ein Glas mit Sake der höchsten Qualitätsstufe (Daiginjo). Ich konnte aber kaum glauben, dass man so etwas Feines nur aus Wasser und Reis herstellen kann.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class=&quot;blogzitat&quot;&gt;&amp;#8220;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war im Jahr 2004. Obwohl beruflich fest im Sattel, konnte Susanne Rost dieses Glas Sake nicht vergessen und meldete ziemlich bald nach der Reise das Gewerbe SAKE KONTOR an.  Sie hatte bemerkt, dass es in Deutschland nur wenig Sake in guten Qualitäten gab und auch das Wissen darüber sehr spärlich war. &lt;br /&gt;
Susanne begann mit einem Onlineshop für Premium-Sake. Zuerst lief der Vertrieb über andere Importeure, ab 2006 via Direktimport aus Japan. Hauptlieferant ist die Akashi Sake Brewery, deren Sake das SAKE KONTOR noch heute in Deutschland exklusiv vertreibt. &lt;br /&gt;
Seit 2006 konzentrierte sich Susanne Rost völlig auf den Sake, was zum einen Ausstieg aus anderen beruflichen Feldern, und zum anderen eine Ausbildung in Sachen Sake bedeutete. Letztere fand 2007 und 2008 in zwei Stufen in Japan statt und zwar bei Lehrer John Gauntner, einem Amerikaner, der in Japan lebt und auf Englisch unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sake besteht aus speziellem Sake-Reis. Die Körner des Sakamai sind größer, als die des Speise-Reises. Die äußeren Schichten des Reiskornes, die den Geschmack nachteilig beeinflussen, werden wegpoliert. Im Zentrum des Reiskorns ist dagegen viel Stärke konzentriert. Die Polierrate gibt den prozentualen Anteil des verbliebenen Kornes an. Je geringer der Wert, desto feiner der Sake. &lt;br /&gt;
Man unterscheidet Standard-Sake (Futsushu), bei welchem Alkohol in größeren Mengen zugegeben werden darf, und den höherwertigen Premium-Sake.&lt;br /&gt;
Premium-Sake untersteht einem Reinheitsgebot. Für einige Sorten Premium-Sake werden Mindest-Polierraten vorgegeben. Für Premium-Sake gibt es sechs verschiedene Qualitätstypen, die sich durch Polierungsgrad, Alkoholzusatz und Fermentierungsmethode unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Junmai&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Honjozo&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ginjo&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Junmai Ginjo&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Daiginjo&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Junmai Daiginjo&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Premium-Sake macht in Japan etwa 25% der gesamten Sake-Produktion aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;blogzitat&quot;&gt;&amp;#8222;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;Ich gebe Einführungskurse für Gastronomie-Personal und stehe auch ständig als Ansprechpartnerin für dieses zur Verfügung. Es gibt einige Basics zu vermitteln, zum Beispiel die verschiedenen Qualitätsstufen und die grundsätzliche Herstellungsweise von japanischem Premium-Sake. Und wir veranstalten Tastings für Endkunden.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class=&quot;blogzitat&quot;&gt;&amp;#8220;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:563 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;152&quot;  src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/uploads/images/sake-kontor-berlin_1.jpg&quot; alt=&quot;Sake Kontor Berlin&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;SAKE KONTOR BERLIN&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wir durften dieses Reis-geschwängerte Wässerchen vergangenen Samstag in seiner Schönheit (die Etiketten sind teils kalligrafische Meisterwerke) und Vielfalt erleben.&lt;br /&gt;
In dem klaren, freundlichen Ambiente des SAKE KONTORs sind die Perlen japanischer Braukunst nach Typen sortiert aufgereiht. Der Raum ist mit asiatischem KIRI-Holz ausgekleidet, welches seine Eigenschaften (Leichtigkeit, Atmungsaktivität) auf wundersame Weise an den Raum überträgt. Sehr schön! Jedes Detail passt. Die kleinen handgeschriebenen Holz-Täfelchen zur Beschreibung der Sakes, die klaren Linien, die Beleuchtung... &lt;br /&gt;
Schön auch der Platz am Fenster. Hier kann der Unentschlossene gemütlich sitzen und sich anhand des &lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/de/artikel/4770029985.html&quot; title=&quot;Buch über Sake&quot;&gt;Buches &#039;Sake&#039;&lt;/a&gt; mit der Materie vertraut machen. Oder aber in Ruhe die verschiedenen verkosteten Sakes auf sich wirken lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Kehlen blieben bei der Eröffnung am Samstag selbstverständlich auch nicht trocken. Kurz nach 16 Uhr schlugen Susanne und Ihr Ehemann ein Fass Masumi Tokusen an, den wir zur Feier des Tages aus zeremoniellen Zedernholzbechern tranken. Das Zedernholzaroma verband sich angenehm mit diesem Sake der Miyasaka Brewing Company. Die Miyasaka Brewing Company ist nach der Akashi Sake Brewery die zweite Brauerei, für die das SAKE KONTOR  die Verantwortung für den Vertrieb in Deutschland&lt;br /&gt;
übernommen hat. Darauf ist Susanne besonders stolz, handelt es sich doch um eine der renommiertesten und ältesten Sake-Brauereien in Japan, gegründet 1662.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:564 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;152&quot;  src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/uploads/images/sake-kontor-berlin_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;SAKE KONTOR BERLIN&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann folgte eine Überraschung. Zwei genau genommen. Ursprungsland und Name des 2. verkosteten Sakes waren höchst ungewöhnlich. Es handelte sich um eine Sorte des ersten in Europa gebrauten Sakes aus der Nogne O-Brauerei in Grimstad (Norwegen). &lt;br /&gt;
Sein Markenname ist HADAKA JIMA, das bedeutet NACKTE INSEL und ist gleichzeitig auch die Übersetzung des Namens der Brauerei NOGNE O (es stammt aus einem Gedicht von Henrik Ibsen). Von der NACKTEN INSEL gibt es fünf Sorten, die von uns verkostete Sorte war &quot;Nama Genshu&quot;. Das bedeutet &quot;unpasteurisiert und unverdünnt&quot;. Dementsprechend war der Sake im Geschmack auch kräftiger. Hat mir gut gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 334px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:566 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;334&quot; height=&quot;364&quot;  src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/uploads/images/Daiginjo-Sake.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Daiginjo Sake MASUMI YUMEDONO&lt;br /&gt;
&amp;#169; courtesy of SAKE KONTOR BERLIN&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Der dritte Sake, der uns bei der Eröffnungsfeier angeboten wurde, war einer der zarten Töne. So sanft wie das Aroma ist auch der Name: MASUMI YUMEDONO &quot;Pavillon der Träume&quot; von der Miyasaka Brauerei. Es ist einer der Top 3 aus dem Sortiment des SAKE KONTORS, die höchste Premium-Qualitätsstufe &quot;Daiginjo&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Sake (vor allem der höherwertige) mit enormem handwerklichen Aufwand gebraut wird und der Sake-Reis im Anbau schwieriger und demzufolge teurer als Speise-Reis ist, sind die Preise für Premium-Sake nicht gerade niedrig. Aber wer dieses traditionelle japanische Getränk einmal in&#039;s Herz geschlossen hat, wird diesen Preis gern zahlen. Und weite Wege auf sich nehmen. Zum Beispiel zum SAKE KONTOR nahe der Dauer-Baustelle Ostkreuz...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;SAKE KONTOR Berlin&lt;br /&gt;
Markgrafendamm 34&lt;br /&gt;
1045 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.sake-kontor.de&quot;&gt;www.sake-kontor.de&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil.gif&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://www.facebook.com/album.php?aid=254829&amp;id=140780183345&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Fotos SAKE KONTOR BERLIN&lt;/a&gt; (bei Facebook)&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil.gif&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Sake&quot;&gt;Sake&lt;/a&gt; (Wikipedia)&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 19 Nov 2010 14:03:00 +0100</pubDate>
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    <category>berlin</category>
<category>laden</category>
<category>sake</category>
<category>Spirituosen</category>

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    <title>Kaffeeklatsch mit Heiko Antoniewicz</title>
    <link>http://www.multikulinarisch.es/337-kaffeeklatsch-mit-heiko-antoniewicz.html</link>
            <category>Kulinariker-Portrait</category>
    
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    <author>nospam@example.com (multikulinaria)</author>
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    &lt;img border: 0px; padding-left: 0px;&quot; src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/uploads/images/heiko-antoniewicz.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;float:right;margin-left:0px;padding:0px;&quot; /&gt;&lt;div style=&quot;width:210px;float:right;margin:0px; background-image:url(/uploads/images/heiko-antoniewicz_berlin.gif);background-repeat:no-repeat;background-position:top right;&quot;&gt;&lt;em&gt;Ich gehöre ja bekanntlich nicht zur Zunft der Food-Journalisten, die im Schlaf die Stammbäume sämtlicher hochkarätiger Köche, sowie Auszeichnungen jedes erdenklichen Restaurants mit exakter Datierung plus aktueller Speisekarte herbeten können.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb treffe ich i.d.R. unvoreingenommen (aber nicht unvorbereitet) auf spannende Menschen. So geschehen, Ende August, bei einer Verabredung mit dem fesch-gestreiften Heiko Antoniewicz, der sich während &lt;br /&gt;eines Berlin-Termines Zeit für &lt;br /&gt;einen Plausch mit mir nahm.&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;clear:both;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiko Antoniewicz, der in Dortmund, Aachen und Essen eine vorerst klassische Ausbildung und Karrierebeginn genoss, begann frühzeitig, sich für technische Rafinessen der molekularen Küche zu interessieren und für seine Kreationen zu adaptieren. Molekulare Küche bedeutet, die physikalischen und chemischen Prozesse beim Kochen zu kennen und über das gewohnte Maß hinaus nutzbar zu machen, sowie Strukturen von Lebensmitteln zu verändern - ein Vorgang der bei Vorgängen wie Spiegelei braten ganz selbstverständlich passiert. &lt;br /&gt;
Obwohl von Kollegen gern als &amp;#8218;unnötige Spielerei&amp;#8216; abgetan, haben sich einige Methoden und Verfahren der molekularen Küche durchaus auch in klassischen Küchen als Standard etabliert. Dazu gehören z.B. das Aufschäumen von Flüssigkeiten (Espumas) und das Niedrigtemperaturgaren. Namens- und Ideegeber für die Erforschung und Zunutzemachung physikalischer und chemischer Vorgänge beim Kochen war der Ungar Nicholas Kurtie. (siehe &lt;a href=&quot;http://sciencev1.orf.at/science/news/133922&quot; title=&quot;molekulare Küche&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initialzündung für Heiko, sich eingehender mit der Thematik zu befassen, war eine Begegnung mit &lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.es/?/archives/53-ein-tag-im-elbulli-einen-abend-in-berlin.html&quot; title=&quot;Ferran Adrià&quot;&gt;Ferran Adrià&lt;/a&gt; während eines Vortrages zum Thema Espuma-Technik. &lt;br /&gt;
Heiko, der mit Begeisterung, Talent und Kreativität kulinarische Kunstwerke erschuf, betrieb in den neunziger Jahren gemeinsam mit Patissiere Monika Wechsler den Tafelservice &amp;#8218;Art Manger&amp;#8216;. Für das 1998 dazu gekommene gleichnamige Restaurant gab es sogleich einen Stern.&lt;br /&gt;
2005 wurde Heiko Antoniewicz von der Fachzeitschrift &#039;Catering Inside&#039; als &#039;Magier der molekularen Küche&#039; betitelt. Auch wurde er mit seinem damaligen Arbeitgeber, dem Frankfurter Caterer &#039;&lt;a href=&quot;http://www.koflerkompanie.com/de/&quot; title=&quot;Kofler &amp;amp; Company&quot;&gt;Kofler und Company&lt;/a&gt;&#039; 2 mal Caterer des Jahres. Seit 2006 ist Heiko selbständiger Trainer und Berater im Bereich molekulare Küche, Catering, Qualitätsmanagement und Produktentwicklung.&lt;br /&gt;
Bei aller Experimentierfreude stehen aber immer Geschmack und Genuss im Vordergrund, nicht Effekte. Auch kommen nur natürliche Texturgeber zum Einsatz. Dass er mit dieser Strategie wohl so einiges richtig gemacht hat, belegen die Auszeichnungen und gefragte Fachkompetenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben viel positiver Gastro-Kritik und spannenden Kooperationen (&lt;a href=&quot;http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/20221/&quot; title=&quot;Projekt INICON&quot;&gt;Projekt INICON&lt;/a&gt;) gab es zudem auch royale Karriere-Highlights. So kochte Heiko 1988 am Menü für den damaligen Kronprinzen Harald von Norwegen mit, erfreute Queen Elisabeth II 2005 mit seinem königlichen Menü und bescherte bei Staatsempfängen unserer Bundeskanzlerin samt Gästen 2006 erstklassige Gaumenfreuden. Natürlich war ich neugierig und fragte Heiko, ob das von ihm entworfene Queen-Elisabeth-II-Menü bei ihm zu Hause gerahmt an der Wand hängt. &lt;em&gt;Na, logo!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiko Antoniewicz arbeitet eng mit dem &lt;a href=&quot;http://www.ttz-bremerhaven.de/&quot; title=&quot;Technologietransferzenter&quot;&gt;Technologietransferzenter&lt;/a&gt; zusammen. Dort wird weiterhin an Techniken und natürlichen Strukturgebern geforscht und gefeilt. Heiko implementiert dies neue Wissen in seine Arbeit und Beratungstätigkeit. So lehrt er z.B. 2 mal jährlich in Kulala Lumpur, aber auch an der Hotefachschule Heidelberg. &lt;br /&gt;
Heiko empfindet Training der jungen Koch-Generation als wichtig und genießt den Kontakt bzw. Austausch. &lt;br /&gt;
Zusätzlich bietet Heiko eigene Kurse (in Kooperation mit &lt;a href=&quot;http://www.wihoga.de/&quot; title=&quot;WIHOGA Dortmund&quot;&gt;WIHOGA Dortmund&lt;/a&gt;) an. Die Termine finden sich im internationalen Gourmetkalender:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil2.gif&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/kalender.php?o=2&amp;w=45&amp;m=11&quot; title=&quot;Kurse mit Heiko Antoniewicz&quot;&gt; Kurse mit Heiko Antoniewicz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich Produktpolitik hat Holger Antoniewicz eine klare Devise: &lt;strong&gt;Global denken, aber regional einkaufen&lt;/strong&gt;. In diesem Zusammenhang leicht irritiert hat mich seine Zusammenarbeit mit Unilever. Auf Messen kocht Heiko am Stand des Branchenriesen, verwendet allerdings nicht deren Zusatzstoff-beladenen Produkte. [Schade eigentlich, dass Spitzenköche ihre Popularität nicht nutzen, um wirklich gute Marken kleinerer Manufakturen zu fördern...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Resultat seiner kreativ-kulinarischen Arbeit entstehen so fast nebenbei Ideen und Material für eine Reihe hochkarätiger Bücher. Bisher erschienen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;width:520px;border-bottom: 1px dotted black;height:80px;&quot;&gt;&lt;div style=&quot;float:left; padding-left:10px; padding-right:10px;height:80px;width:100px;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/de/artikel/3875150457.html&quot; title=&quot;Brot: Das Back-Kochbuch&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Suchen : Brot: Das Back-Kochbuch&quot; border=&quot;0&quot; height=&quot;75&quot; width=&quot;56&quot; src=&quot;http://ecx.images-amazon.com/images/I/41pepZjEspL.&lt;u&gt;SL75&lt;/u&gt;.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/de/artikel/3875150457.html&quot; title=&quot;Brot: Das Back-Kochbuch&quot; style=&quot;font-weight:bold;height:80px;&quot;&gt;Brot: Das Back-Kochbuch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;von: &lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil2.gif&quot; alt=&quot;Heiko Antoniewicz&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/autorensuche/Heiko%2BAntoniewicz.html&quot;&gt;Heiko Antoniewicz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Februar 24, 2010&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;clear:both;&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;width:520px;background-color:#F1F1F1;border-bottom: 1px dotted black;height:80px;&quot;&gt;&lt;div style=&quot;float:left; padding-left:10px; padding-right:10px;height:80px;width:100px;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/de/artikel/3875150155.html&quot; title=&quot;Fingerfood: Die Krönung der kulinarischen Kunst&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Suchen : Fingerfood: Die Krönung der kulinarischen Kunst&quot; border=&quot;0&quot; height=&quot;75&quot; width=&quot;59&quot; src=&quot;http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Z8DC3N50L.&lt;u&gt;SL75&lt;/u&gt;.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/de/artikel/3875150155.html&quot; title=&quot;Fingerfood: Die Krönung der kulinarischen Kunst&quot; style=&quot;font-weight:bold;height:80px;&quot;&gt;Fingerfood: Die Krönung der kulinarischen Kunst&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;von: &lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil2.gif&quot; alt=&quot;Heiko Antoniewicz&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/autorensuche/Heiko%2BAntoniewicz.html&quot;&gt;Heiko Antoniewicz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;2007-11&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;clear:both;&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;width:520px;background-color:#F1F1F1;border-bottom: 1px dotted black;height:80px;&quot;&gt;&lt;div style=&quot;float:left; padding-left:10px; padding-right:10px;height:80px;width:100px;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/de/artikel/3875150244.html&quot; title=&quot;Verwegen kochen: Molekulare Techniken und Texturen&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Suchen : Verwegen kochen: Molekulare Techniken und Texturen&quot; border=&quot;0&quot; height=&quot;75&quot; width=&quot;58&quot; src=&quot;http://ecx.images-amazon.com/images/I/41VyP0CgxeL.&lt;u&gt;SL75&lt;/u&gt;.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/de/artikel/3875150244.html&quot; title=&quot;Verwegen kochen: Molekulare Techniken und Texturen&quot; style=&quot;font-weight:bold;height:80px;&quot;&gt;Verwegen kochen: Molekulare Techniken und Texturen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;von: &lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil2.gif&quot; alt=&quot;Heiko Antoniewicz&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/autorensuche/Heiko%2BAntoniewicz.html&quot;&gt;Heiko Antoniewicz&lt;/a&gt;, &lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil2.gif&quot; alt=&quot;Klaus Dahlbeck&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/autorensuche/Klaus%2BDahlbeck.html&quot;&gt;Klaus Dahlbeck&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;2008-06&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;clear:both;&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;width:520px;border-bottom: 1px dotted black;height:80px;&quot;&gt;&lt;div style=&quot;float:left; padding-left:10px; padding-right:10px;height:80px;width:100px;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/de/artikel/3875150325.html&quot; title=&quot;Molekulare Basics: Grundlagen und Rezepte&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Suchen : Molekulare Basics: Grundlagen und Rezepte&quot; border=&quot;0&quot; height=&quot;54&quot; width=&quot;75&quot; src=&quot;http://ecx.images-amazon.com/images/I/41psdj4ioZL.&lt;u&gt;SL75&lt;/u&gt;.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/de/artikel/3875150325.html&quot; title=&quot;Molekulare Basics: Grundlagen und Rezepte&quot; style=&quot;font-weight:bold;height:80px;&quot;&gt;Molekulare Basics: Grundlagen und Rezepte&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;von: &lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil2.gif&quot; alt=&quot;Heiko Antoniewicz&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://www.multikulinarisch.de/autorensuche/Heiko%2BAntoniewicz.html&quot;&gt;Heiko Antoniewicz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oktober 23, 2008&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;clear:both;&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles klappt, wird Heiko aus dem kürzlich erschienenen Buch &#039;Brot&#039; netterweise ein Rezept für diesen Blog beisteuern.&lt;br /&gt;
Das nächste Buch (sous vide Garen - erscheint 2011)  ist bereits fertig geschrieben und 4 Weitere sind in Planung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf meine Frage, was ihn für seine Arbeit inspiriert bekam ich die Antwort: Mode, Architektur, die Arbeit von Kollegen (nur als Anregung selbstverständlich &lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; ). Zum Abschluss habe ich auch nach Ambitionen befragt, die über die derzeitige Tätigkeit hinausgehen. Was soll ich sagen, Heiko Antoniewicz gehört zu der seltenen Gattung Menschen, die mit dem, was sie tun vollkommen zufrieden und ausgefüllt sind. Weiter so und vielen Dank für das nette Gespräch!&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg01.met.vgwort.de/na/c5a9ae27476c41f7a1e2135cc3f4268f&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sun, 19 Sep 2010 16:32:00 +0200</pubDate>
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    <category>heiko antoniewicz</category>
<category>metaphoric cuisine</category>
<category>Sternekoch</category>

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    <title>Berliner Honig</title>
    <link>http://www.multikulinarisch.es/310-berliner-honig.html</link>
            <category>Berlin kulinarisch</category>
            <category>Kulinariker-Portrait</category>
    
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    <author>nospam@example.com (multikulinaria)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:466 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/uploads/images/berliner_honig_1.jpg&quot; alt=&quot;Berliner Honig&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Berliner Honig&lt;br /&gt;
&amp;copy; multikulinarisch[es]&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;em&gt;Hätte nie gedacht, dass ich eines Tages noch zur Honig-Fürsprecherin werden würde. Bisher stand ich Honig eher indifferent gegenüber, hatte es doch noch keiner der klebrigen Gelben geschafft, mich zu begeistern. Bis Montag...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Pleitgen (&lt;a href=&quot;http://www.weinakademie-berlin.de/&quot; title=&quot;Weinakademie Berlin&quot;&gt;Weinakademie Berlin&lt;/a&gt;) hatte Annette von &lt;a href=&quot;http://www.berlinerhonig.de/&quot; title=&quot;berlinerHonig&quot;&gt;berlinerHonig&lt;/a&gt; den Tipp gegeben, mich über ihr wahrlich spannendes Produkt in&#039;s Bild zu setzen. Nachdem ich schon neulich einen TV-Bericht über Großstadtbienen in München gesehen hatte, war ich sofort vom Thema begeistert. So sind wir am Montag, in den noch ausbaufähigen Räumen des jungen Unternehmens, zum Treffen mit Honig-Imbiss zusammen gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Honig ist die große Leidenschaft von Annette und ihrem Partner Jemi. Beide kommen beruflich aus anderen Ecken, sind aber am Honig sozusagen kleben geblieben...&lt;br /&gt;
Der Erstkontakt mit naturbelassenem Honig in ursprünglichster Form (mit Wabe) fand vor Jahren in den USA statt. Heimgekommen suchten die Beiden nach ähnlichen Produkten in Deutschland und wurden nicht fündig. Grund genug, sich selber intensiv mit der Imkerei auseinander zu setzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfreich war, dass vielerorts die Möglichkeit besteht, &lt;strong&gt;probeweise in die Imkerei hineinzuschnuppern&lt;/strong&gt;. Man läuft über einen längeren Zeitraum mit dem Imker mit, lernt alle Handgriffe und wird im besten Fall von der Liebe zu den Bienen, der Faszination des Bienen haltens und der Leidenschaft für den Erhalt der bedrohten Honigbiene erfasst. Dass das Ganze am Ende auch noch kulinarische Vorzüge mit sich bringt, ist ein nicht zu verachtender Bonus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:465 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;187&quot;  src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/uploads/images/berliner_honig_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;von Balkonkästen wie dem Unseren - Berliner Honig...&lt;br /&gt;
&amp;copy; multikulinarisch[es]&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Menschen ist die Problematik der Biene weitestgehend unbekannt. Man nimmt die pelzigen Insekten meist nur wahr, wenn sie friedlich summen oder (weniger friedlich) stechen. Auch wird gern vergessen, dass die Vermehrung eines Großteils Pflanzen (vor allem des lebenswichtigen Obstes und Gemüses) von den Bienen abhängig ist. Und da ist der Wurm drin. Genauer gesagt, die &lt;a href=&quot;http://www.br-online.de/wissen/umwelt/die-biene-DID1221652793366/bienen-varroa-milbe-bienensterben-ID122165491855.xml&quot; title=&quot;Varroa-Milbe&quot;&gt;Varroa-Milbe&lt;/a&gt;... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss zugeben, dass auch ich herzlich wenig Ahnung von Bienen habe. Deshalb gebe ich hier quasi aus 2. Hand weiter:&lt;br /&gt;
Leider ist das Überleben der meisten Nutzbienen wegen dieses eingeschleppten Krankheitserregers von menschlicher Fürsorge (Behandlung) abhängig. Je weniger Menschen Bienen halten, desto weniger Bienenvölker gibt es und desto weniger Pflanzen werden effektiv bestäubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Durchschnittsalter von Imkern liegt bei 60 bis 70 Jahren. Viele dieser langjährigen, treuen Bienenfreunde werden in absehbarer Zeit nicht mehr als Imker zur Verfügung stehen. Nachwuchs tut also Not. Dank bundesweiter Programme, gibt es nach jahrelanger Stagnation nun wieder wachsende Zahlen jüngerer Bienenhalter. Und ein gut Teil davon in Großstädten wie Berlin oder München...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fragt man sich vielleicht, was Bienenzüchter in Großstädten wollen. Das Selbe wie die Bienen: &lt;strong&gt;KEINE Pestizide und KEINE Monokulturen&lt;/strong&gt;. In Berlin, der grünsten Großstadt Europas gibt es dagegen reichlich ungespritztes (unbehandeltes) Grün, Blütenpracht in Mischwäldern, Parks, Gärten und Balkonkästen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;blogzitat&quot;&gt;&amp;#8222;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;18% von Berlin besteht aus Wald. Es gibt viele Parks und Gärten (z.B. Tiergarten, Zoologischer Garten, Botanischer Garten). Es gibt 416.000 Bäume, davon sind 80.000 Linden; In Berlin leben 3.000 Bienenvölker wie im Paradies, sie werden von 500 Imkern betreut.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class=&quot;blogzitat&quot;&gt;&amp;#8220;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur lohnt sich das Züchten von Bienen im großen Stil nicht, wenn es für den gewonnenen Honig keine attraktiven Absatzmöglichkeiten gibt. Und diese sind seit der Wiedervereinigung im Osten Deutschlands dramatisch weggebrochen und durch Billig-Massenimporte aus dem Nicht-EU-Ausland quasi nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
Um dieser Diskrepanz ein Ende zu bereiten und das Halten von Bienen im größeren Maßstab zu fördern, gründeten Annette und Jemi &lt;strong&gt;&#039;berlinerHonig&#039;&lt;/strong&gt;. Sie kooperieren mit den in Berlin agierenden Imkern, prüfen die Haltungsbedingungen und Qualität des Honigs, füllen deren Honig, sowie den Honig der eigenen Bienen ab und vertreiben diesen &lt;a href=&quot;http://www.berlinerhonig.de/Frischer-Honig-aus-Berlin-Berliner-Honig-kaufen.html&quot;&gt;lokal&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.berlinerhonig.de/multikulinarisch&quot;&gt;online&lt;/a&gt;. Keine Geschmacksmodifikationen. Jedes Glas individuell. Auch gibt es erste messbare Erfolge. Einige Berliner Imker beginnen bereits, ihren Bienenbestand zu vergrößern. Super!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinen kurzen Vertriebswegen ist berlinerHonig ein lokales, hochwertiges, fair gehandeltes Produkt, dessen Namen man kennen und Geschmack man probieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:467 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;187&quot;  src=&quot;http://www.multikulinarisch.es/uploads/images/berliner_honig_3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Berliner Honig-Variationen und -Informationen&lt;br /&gt;
&amp;copy; multikulinarisch[es]&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anfänger, Skeptiker oder Unentschlossene gibt es kleine Probiergläschen. Wer weiß, wie gut guter Honig schmeckt, kann auch gleich die volle Dröhnung (ein Set mit Frühlingshonig, Sommerernte und Lindenblütenhonig) bestellen. Neugierige können Ausflüge zu den Bienen buchen. Alle Angebote finden sich im Olineshop von berlinerHonig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
multikulinarisches-Leser erhalten &lt;strong class=&quot;braun&quot;&gt;3% Rabatt auf jede Bestellung&lt;/strong&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil2.gif&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://www.berlinerhonig.de/multikulinarisch&quot;&gt;Onlineshop berliner Honig&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmeckt selbst eingefleischten Honigmuffeln wie mir sehr gut...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil2.gif&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://www.wz-newsline.de/index.php?redid=888122&quot;&gt;von Imker(schüler)n, Bienen und Obst&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil2.gif&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://www.swp.de/gaildorf/lokales/ostalbkreis/art5545,489034&quot;&gt;Schüler lernen Imkern&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.multikulinarisch.de/multikulinarisch/images/pfeil2.gif&quot; /&gt;  &lt;a href=&quot;http://www.berlinerhonig.de/Honig-aus-Berlin-Ueber-uns.html?myc=%C3%9Cber%20uns&quot;&gt;Berliner Honig - Fakten&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Thu, 22 Jul 2010 10:25:00 +0200</pubDate>
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    <category>Berlin</category>
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